Veranstaltungen

Tag der offenen Tür am 18.9.21

Am 18.9.2021 heissen wir Euch auf der Seminarscheune Tugberg herzlich willkommen!
In herrlicher Aussichtslage hoch über dem Zugersee inmitten einer Hirschenweide gelegen, hat der Tugberg diesen Sommer als Kursort für meine Yogakurse und Seminare gedient. Im Winter wird er wieder ganz den Hirschen gehören, die dort ihre Futterstation haben.
Zum Saisonausklang haben wir an diesem Samstag ein buntes Programm für Euch zusammengestellt:

14:00 Uhr
Führung durch die Kraftplätze auf den Gelände incl. verschiedener Naturbetrachtungen. Hier soll während der nächsten Monate ein Lehr- Erlebnis- und Meditationspfad entstehen. Eure Eindrücke, Inputs und Anregungen für die Gestaltung dieses Pfades sind herzlich willkommen!

16:00 Uhr Kaffepause

16:30 Uhr Yogastunde: “Der freie Atem und das Erleben der sieben Chakra”
(Für alle Altersstufen und Beweglichkeit geeignet)

18:00 Uhr Grillieren /Lagerfeuer
An alle musisch begabten: Gern könnt Ihr Eure Instrumente mitbringen 😉 Wer gern sehr einfach im Schlafsack/Matratzenlager auf dem Tugberg übernachten will, kann natürlich noch bleiben.

Der Tugberg liegt auf dem Hirschenhof oberhalb Walchwil. Die Anfahrt ist am besten über Walchwil und die Vorderbergstrasse möglich.
(Achtung: Google leitet Euch über Arth. Diese Strasse ist grösstenteils einspurig und für grössere Fahrzeuge allerdings nur eingeschränkt befahrbar.) Solltet Ihr mit dem ÖV anreisen, können wir Euch an der Bergstation der Zahnradbahn Zugerberg abholen, falls gewünscht (zu Fuss ca. 1 Std.)

Ihr helft uns sehr, wenn Ihr Euch vorher anmeldet: https://forms.gle/YzDUJfEVEQudwqHJ8

Finden könnt Ihr uns hier: https://goo.gl/maps/ofDYyesWzyacGVeb6

Wir freuen uns auf Euch!Die Teilnahme am Programm ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Übernachten kostet 10 CHF pro Nase.

Yoga-Auszeiten auf dem Hirschenhof 

 

Termine:
September:
Fr. 10.9.- So 12.9. 2021
Fr. 24.9.-So. 26.9. 2021
Fr. 01.10.-So. 03.10.2021 (neuer Termin!)
Über die Auszeiten:

Die Zeiten sind turbulenter geworden. Viele altvertraute Sicherheiten werden uns gerade genommen. Aber gerade wenn die Sicherheit im Aussen bröckelt, besteht die Chance, sie im Innen auf neue Weise wiederzufinden. Yoga, besonders wenn es in einer heilsamen Umgebung praktiziert wird, bietet uns wunderbare Möglichkeiten, um in einer solchen Situation zur Ruhe zu kommen, das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden zu lernen und neue Entwicklungsschritte zu machen.

Vor allem die für die Gesundheit so wichtigen feineren Empfindungen zum Leben, zur Natur, den Mitmenschen und zum eigenen Körper sollen während der Yoga-Auszeiten bei meinen Klienten gestärkt werden. Die Wochenenden sollen Ihnen die nötige Kraft und Ruhe vermitteln, um wieder zu einer freudigen und klaren Handlungs- und Gestaltungskraft zu finden.

Fixpunkt für die Auszeiten sind die zwei Yogastunden am Tag (8:30 Uhr und 17:30 Uhr). Je nach Ihren Bedürfnissen können auch Gespräche zu Themen der bewussten Lebensführung und Spiritualität, sowie Natur- und Text-Meditationen hinzukommen. Auch eventuelle durch die gegenwärtige politisch-soziale Situation bedingte (Zukunfts-) Ängste und Sorgen können aus Sicht der Yogaphilosophie in einen positiveren Blickwinkel gesetzt werden, sofern gewünscht.

Die Aufenthalte sind bewusst nicht als fertig durchgeplante Seminareinheiten konzipiert und lassen viel individuellen Spielraum für Ihre Wünsche und Anliegen, die wir in einem kurzen Vorgespräch zusammen besprechen werden. Auch individuelle Verlängerungen des Aufenthalts sind nach Absprache möglich. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse oder eine besondere Beweglichkeit nötig.

Der Ort:

Hoch über dem Zugersee, auf dem Walchwilerberg (ZG) liegt der Hirschenhof auf über 900 Höhenmetern. Viola und Marco haben hier über Jahrzehnte hinweg einen wundervollen Ort der Auszeit und Begegnung geschaffen, an dem sich Kraft und Ruhe für den Alltag tanken lassen.

Ein wenig abseits vom Hof, in ruhiger Alleinlage inmitten einer Hirschweide liegt die Seminar-Scheune Tuggberg, in der meine Angebote entweder im Dachstock der Scheune oder im Freien stattfinden.

Das Leben auf dem Tuggberg ist einfach, naturnah und auf das Nötigste reduziert. Wer es ruhig, einfach und meditativ liebt, übernachtet in der  Tuggberg-Wohnung im Almhütten-Stil inmitten der grossen Hirschenweide an einem kleinen Fischweiher. Eine Küche und bis zu sieben Betten (in zwei gemeinsamen Schlafräumen) sind vorhanden. Natürlich können Sie die Wohnung auch alleine oder als Paar beziehen. Duschen finden sich im Hauptgebäude des Hofes.

Wer gern weniger abgeschieden sein will und etwas mehr Komfort und Kontakte hat, kann eine der Mietunterkünfte des Hirschenhofes hier oder hier buchen (Bitte denkt daran, dass unsere Unterkünfte im Sommer schnell belegt sind und bucht frühzeitig). Der Hirschenhof ist ein sehr kreativer und dynamischer Begegnungsort und darüber hinaus – so sagen seine langjährigen Bewohner – auch ein Heil- und Kraftplatz. Unsere ‘Chnopfstube’ mit Kaffeemaschine und Selbstbedienung aus dem Kühlschrank ist 24 Stunden geöffnet. Nach Absprache ist auch Zelten oder Übernachten im eigenen Camper möglich. Vermerken es bitte bei Eurer Anmeldung, wenn gewünscht.

Essraum im Tuggberg


Der Seminarraum im Dachstock

Die Küche in der Tuggberg-Wohnung.

Sitzecke in der Tugberg-Wohnung 

Eine der Unterkünfte auf dem Hirschenhof.

Organisatorisches:

Anmeldung:
Bitte so früh wie möglich, da die Plätze auf 7 Teilnehmer begrenzt sind!
Kosten:
CHF 150-200 EUR Kurgebühr, je nach Unterkunft und Essenswünschen.
Anreise: am Freitag Abend bis 19:00 Uhr (in Ausnahmefällen Samstag 8:00 Uhr)
Abreise: Sonntag 14:00 Uhr

Zur Anmeldung gehts hier entlang…

Lageplan und Routenplanung:


Vergangene Veranstaltungen

Ich lasse diese Beschreibungen bereits abgehaltener Veranstaltungen (die meisten wurden 2015 / 2016 vor meinem Studium durchgeführt) hier stehen, damit ein kleiner Einblick in mein Themenspektrum entsteht. Sollten Sie als Veranstalter an einem der unten stehenden Themen, oder an ähnlichen Themenstellungen für Ihre Bildungseinrichtung oder Yogaschule interessiert sein, kontaktieren Sie mich einfach!

Sadhana – Die erfolgreiche Übungspraxis

Sivananda-Urwald

Das Yogaüben wird dann effektiv, wenn wir lernen ihm ein Ziel zu geben. Sadhana, heisst die zielgerichtete Übungspraxis imYoga. In diesem Workshop geben wir Hinweise wie mit sinnvollen Übungen am Morgen und am Abend eine eigenständige Yogapraxis aufgebaut werden kann. Auch das Üben mit Körperübungen kann im Sinne einer Sadhana mit gezielten Forschungsfragen begleitet und damit zu einem tiefen Studium des Lebens werden.
Wir arbeiten sowohl thematisch in Gespräch und Austausch als auch praktisch mit Übungen.

Der Yoga der Bhagavad-Gita oder: Die Asanapraxis im Lichte von Karma- Bhakti- und Jnana- Yoga

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Karma- Bhakti- Jnana-Yoga heissen die drei Yoga-Wege der Bhagavad-Gita, welche lange vor der Entstehung des Hatha-Yoga und der heutigen Yogaübungen praktiziert wurden. Was bedeuteten diese ursprünglichen Motive des Yoga, das Streben nach Erkenntnis, nach liebender HIngabe und nach Selbstlosigkeit damals und was bedeuten sie heute? Und: Wie spiegeln sie sich im Leben und in unserer Praxis der Asana wieder?
Drei tiefe Wünsche leben mit diesen drei Yogawegen (trimarga) der Bhagavad-Gita in uns Menschen. Sie in sich zu entdecken und im Leben zu entfalten, birgt tiefe Möglichkeiten für eine spirituelle Vertiefung der eigenen Yogapraxis, sowie des Alltagslebens.
Wir arbeiten sowohl thematisch in Lektüre (Bhagavad-Gita Ausgabe: Sri Aurobindo, Verlag Hinder und Deelmann) Gespräch und Austausch als auch praktisch mit Körperübungen.


Die verborgene Bildsprache der Asana

Zu Zeiten der Entstehung des Hatha Yoga war jede Übung ein Mudra (eine sakrale Geste) und der Übende fühlte bei jeder seiner Übungen, wie er damit tiefere Geheimnisse des Lebens mit dem Körper zum Ausdruck bringen kann. Die Stimmungen der Chakra und der Elemente: Luft, Erde, Feuer und Wasser wurden unmittelbar beim Üben erlebt. Dieses Fühlen ist uns heute verloren gegangen. Wie wir es in unserer heutigen Yogapraxis wiederentdecken und die verborgene Bildsprache der Asana erneut lesen lernen können, soll dieses Seminar vermitteln. Wir arbeiten an diesem Wochenende zusätzlich zu den Asana mit verschiedenen Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen. Bilder und Texte von Heinz Grill und anderen spirituellen Autoren, sowie die Bhagavad-Gita dienen zur thematischen Vertiefung.

  • Die Impression einer Übung studieren lernen, um diese in neuer Expression im Körper ausdrücken zu lernen.
  • Die sieben Empfindungen des Kosmos und ihr Ausdruck in der Asana
  • Die vier Elemente und ihr Ausdruck in der Asana
  • Das künstlerische Element in der Übungspraxis. Wie es uns freier macht und wie es geschult wird.

Der Yoga des Wahrnehmens und die Kunst der Begegnung

“Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, sagte Martin Buber, denn: Unsere Wahrnehmung ist das Tor zur Aussenwelt. Unser „Ich“ begegnet dem „Du“ des Lebens und erlebt in dieser Begegnung seine eigene Universalität. “Tat twam asi“ sagten die alten Inder und meinten damit, dass im „Du“ uns unser eigentliches Ich begegnet. Wie aber bekommt unsere Wahrnehmung diese Tiefe? Wie kann aus dem „Schauen“ ein „Sehen“ werden und aus dem „Hören“ ein „Lauschen“ und aus dem „Tasten“ ein „Spüren“? Wir beschäftigen uns in diesem Wochenendseminar mit den inneren seelischen Voraussetzungen, die nötig sind, um die wahrhafte Begegnung mit dem „Du“, sowohl in der Naturbegegnung mit verschiedenen Bäumen und Pflanzen als auch zu den Mitmenschen zu erlernen und zu erleben. Als Mittel dienen uns verschiedene Betrachtungs- und Konzentrationsübungen, Yogaasana (auch ohne Vorkenntnisse möglich) und verschiedene Texte (Heinz Grill, Martin Buber, Rudolf Steiner).

  • Warum nehmen wir nicht automatisch „wahr“ und warum ist „wirkliche Begegnung“ so wichtig für unsere Entwicklung?
  • Welche Seelenhaltung fördert und welche verhindert das Wahrnehmen?
  • Welche Rolle spielen dabei die Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens?

Anthroposophie für Yogalehrer und Yogaübende

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Als Yogalehrer und Yogaübende kommen wir im deutschsprachigen Raum immer wieder in Berührung mit dem westlichen Schulungsweg der Anthroposophie, der Anfang des 20. Jahrhunderts von Rudolf Steiner begründet wurde und heute vor allem durch die Waldorfpädagogik, die Demeter Landwirtschaft und die anthroposophische Medizin bekannt ist. Ein näheres Kennenlernen der Grundgedanken und des Schulungsweges der Anthroposophie kann dem heutigen Yogapraktizierenden völlig neue Zugangsweisen und Perspektiven für die eigene Yogapraxis eröffnen. Als relativ moderner, westlich orientierter Übungsweg kann er das alte, aus dem Osten übernommmene Geistesgut des Yoga um Begriffe und Inhalte erweitern, welche für eine Zukunft des Yoga im Westen von großer Bedeutung wären. Auch die Asana können aus der Begegnung mit der Anthroposphie eine künstlerische Erweiterung erfahren.

  • Der heutige Yoga und seine Schwierigkeit einer Synthese von Geist und Welt
  • Das Menschenbild der Anthroposophie (Ich, Astralleib, Ätherleib, physischer Leib) und seine Beziehung zum Menschenbild des Yoga.
  • Steiners Kritik am alten Yoga und ihre immer noch aktuelle Bedeutung.
  • Die Schulung der Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens auf dem anthroposphischen Schulungsweg und ihre Möglichkeiten für eine erneuerte künstlerisch erweiterte Asanapraxis.

Yoga im Lichte der Anthroposphie (Für Menschen mit Vorkenntnissen in der Anthroposophie)

Worin bestand die Yoga-Kritik Rudolf Steiners? Auf welche Formen des Yoga bezog sie sich und ist sie heute noch zeitgemäß? Welche Bedingungen müsste eine moderne Yogapraxis mit Körperübungen erfüllen, um sinnvoll begleitend zu einer anthropsophischen Geistesschulung praktiziert werden zu können?
Viele Menschen, die Steiners Anthroposophie schätzen oder beruflich mit ihr verbunden sind, interessieren sich heute für Yoga. Manche fragen sich, wie eine den Körper belebende Yogapraxis mit Körperübungen mit einem anthropsophischen Schulungsweg vereinbar sein könnte. Das Seminar soll die wesentlichsten Fragen für eine konstruktive Begegnung dieser beiden Geisteswelten beantworten helfen. Es setzt keinerlei Grundkenntnisse im Yoga voraus. Erste Erfahrungen mit der Anthroposophie Rudolf Steiners sind jedoch hilfreich.

  • Steiners Yoga-Kritik in seinem Früh- und Spätwerk.
  • Der Weg von “Unten nach Oben“ und von „Oben nach Unten“ und die Praxis der Unterscheidung (viveka) auch im Hinblick auf moderne
  • Heutige Yogaströmungen und ein Versuch deren Wirkungen auf den übenden Menschen zu erfassen.
  • Was ist das von Steiner mehmals erwähnte „Yogaatmen“ (Pranayama), und wie wirkt es?
  • Was meinte Steiner mit den Begriffen “Neuer Yogawille” und „Lichtseelenprozess”?
  • Einführung in eine vom Lichtseelenprozess geleitete Praxis mit Körperübungen

 

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